Journey through paradise
long way home

Die letzten Flüge waren ziemlich anstrengend. Die verdammte Zeit wollte einfach nicht rumgehen. Vor allem waren die Flüge und deren Pausen dämlich doof gelegt. Zuerst ging es drei Stunden lang nach Colombo/Sri Lanka. Da hatten wir 45min Aufenthalt, durften aber das Flugzeug nicht verlassen – Bewegung gab es also nicht. Dann ging es nach Dubai, das war ein vier Stunden Flug. Wir hatten bei den beiden Flügen die gleichen Plätze und auch die waren ziemlich scheiße. Ihr kennt das bestimmt auch.  Wenn ihr an einer Küche und am Klo vorbeigelaufen seid in Flugzeug, dann fangen immer neue Reihen an. Und ihr denkt euch immer: „Ich will auch mal hier sitzen, die haben so viel Beinfreiheit!“. Da saßen wir und die Beinfreiheit war auch so ziemlich das einzige positive. Man hat keinen Sitz vor sich, wo man seine Schuhe oder seine Tasche drunter schieben kann, also: Schuhe anlassen und Tasche oben in die Klappe, wo man nicht mehr drankommt. Man hat vor sich keine Tasche, wo man sein Zeug rein stecken kann. Man hat zwar einen Tisch und einen Monitor zum Filme schauen, aber man das muss das immer erst sehr umständlich ausklappen. Von drei Sitzen saß Stella am Gang und ich in der Mitte. Der Typ am Fenster neben mir ist ständig auf meiner Schulter eingeschlafen. Vor einem ist dementsprechend viel Platz und die alten Omis kommen am Laufenden Band um sich die Beine zu vertreten. Außerdem sind Küche und Klo direkt vor der Nase und sobald da jemand rum hantiert, ist es vorbei mit dem Schlaf. Schlafen war allerdings eh nicht, weil die Flugzeiten so kurz waren. Oh, noch ein Minuspunkt: Bei unseren drei Sitzen gingen die Leselampen nicht. Ziemlich scheiße, weil der Flug komplett nachts im Dunkeln war und die auch wirklich die Lichter ausgelassen haben.

Ziemlich fertig kamen wir dann in Dubai an und waren einfach nur dankbar, dass hier nicht die gleiche feuchte Hitze herrscht wie in Singapur. Es war zwar warm (dafür dass es Ortszeit morgens um sechs war) – ca. 25°C -, aber wir waren eh fast nur im Gebäude und das war gekühlt. Stella hat ihre letzten Singapur Dollar eingetauscht und wir haben uns Muffins geleistet für unsere Aufenthaltsstunden in Dubai. Die zwei Stunden gingen aber erschreckend schnell rum. Erst gab es einen langen Sicherheitscheck, eine weite Strecke von den Arrival-Gates zu den Departure-Gates und dann mussten wir noch gefühlte 5km bis zu unserem Gate laufen. Der Flughafen in Dubai ist wirklich riesig, einer der größten in denen wir seit langem waren. Allerdings hat er trotzdem nur ein Terminal (offensichtlich), an dem dann aber die Gates 101 – 260 liegen. Angefangen hat es bei 260 und hat runter gezählt. Unser Flug ging an Gate 117. Welch Ironie

Jetzt sitze ich im Flugzeug und gleich startet es. Es wird in Frankfurt landen und es sind fast nur Deutsche drin. Schon hier ein ziemlich ungewöhnliches Gefühl. Bei dem zweiten Flug hatten wir viel bessere Plätze, es waren auch total viele frei. So konnte man sich schön ausbreiten.

Ein Fazit kann ich nicht jetzt nicht verfassen – zusammen addiert habe ich letzte nach vielleicht eine Stunde Schlaf bekommen … Ich kann erst mal nichts mehr Aber im Laufe der nächsten Woche wird noch was kommen für euch!

Eigentlich schon Wahnsinn: In den letzten 10 Monaten habe ich insgesamt fast 7000 Klicks auf meiner Seite bekommen und hatte täglich im Durchschnitt 10-15 Leser. Obwohl ich noch nicht mal täglich gebloggt habe. Ich weiß, dass viele abgesprungen sind. Ich habe eben kleine Romane geschrieben und kann es auch verstehen, wenn ihr dafür nicht die Zeit habt, es zu lesen. Ich erzähle auch gerne alles noch mal. Ich weiß nicht, wer im Endeffekt jetzt alles mit verfolgt hat – vielleicht waren sogar Leute dabei, sie mich überhaupt nicht kennen?! Danke für’s „zuhören“, wenn ich ins Labern kam! Danke, danke!

25.4.11 09:38
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nina (30.4.11 22:30)
Hi Lisa,
seit Dezember bin ich auch eine regelmäßige Leserin deines Blogs gewesen, dann da erfuhr ich, dass ich für ein Auslandssemester nach NZ gehen kann und fands total interessant was du dort gerade so erlebt hast! Schade, dass die Geschichten vorbei sind, ich fand sie immer sehr informativ, gerade auch weil du ehrlich sagtest was dir gut und was dir nicht gefiel
Gerade bin ich in Queenstown, weil ich in den Osterferien über die Südinsel reise. Liebe Grüße von hier!
Nina

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